Babys 2 Jahr Betreuung Kindergarten

Kindergarten

Die richtige Wahl ist für eine lange Zeit einer Entwicklung eines Kindes wichtig. Kindergärten sind eine familienergänzende und beratende Einrichtung zugleich. Sie sollen die soziale Erziehung fördern und Kontakte zu anderen gleichaltrigen Kindern aufbauen helfen. Sie lernen Fairness, in Konflikten sich zu behaupten und ihre eigene Erfahrungswelt zu erweitern. Wertevermittlung wie Ordnung, Sauberkeit, Respekt vor dem Eigentum erfahren sie in der Gemeinschaft. Die künstlerische, musikalische, motorische Entwicklung der Kinder wird angeregt und sie begeben sich auf einen Weg der Schulvorbereitung. Dabei kennen die Eltern ihr Kind am besten und die Erzieherinnen und Erzieher aus dem Kindergarten stehen als Fachpersonal beratend zur Seite.

Was es nun bei der Auswahl zu beachten gilt, ist, welche Schwerpunkte sollten gelten und welche sind eher zweitrangig? Geht es dir nur um die Wiederaufnahme der Berufstätigkeit? Oder möchtest du, dass dein Kind soziale Kontakte aufbaut und spielerisch seine Erfahrungen sammelt?

Du musst dafür in Erfahrung bringen, welche Einrichtungen es in deinem Wohnumfeld gibt und nach welchem Konzept dort gearbeitet wird. Es heißt also: Initiative ergreifen, Telefonate führen, Kennenlernbesuche im Kindergarten vereinbaren, nur so erhältst du einen unmittelbaren Eindruck von der Einrichtung. Leiterinnen und Leiter einer Einrichtung sind sicher gern bereit, auf alle Fragen zu antworten.

Nicht die erste Einrichtung ist immer die Beste. Eine sorgfältige Suche hilft dir, späteren Unzufriedenheiten vorzubeugen. Zumal eine Vielfalt an Konzepten die pädagogische Arbeit, die Angebote die Einrichtungen im Handeln prägen.

Lage und Öffnungszeiten der Kindertagesstätte

Babys 2 Jahr Betreuung Kindergarten

Folgende Punkte sollten vorweg geklärt werden:

  • Passen dir die Öffnungszeiten der Kita
  • Falls es doch einmal etwas später werden sollte: Sind die Erzieher/innen zeitlich flexibel?
  • Gibt es Ferienzeiten, in der die Kita vollständig geschlossen bleibt
  • Ist die Kindertagesstätte für alle gut erreichbar? Kann im Notfall schnell jemand vor Ort sein?
  • Sind diese Punkte geklärt, kannst du nun die Einrichtung genauer unter die Lupe nehmen.

Weitere Kriterien

  • Ist die Gruppengröße angemessen? Experten raten zu einer maximalen Gruppengröße von 20 Kindern, bei unter Dreijährigen nicht mehr als 12.
  • Wie viele Kinder sind pro Erzieher/in Standard?
  • Größe der Räumlichkeiten und deren Ausstattung
  • Abwechslungsreiches Außengelände?
  • Essensangebot

Eingewöhnung

Der Eintritt in den Kindergarten spiegelt einen neuen Lebensabschnitt wider und hat eine große Bedeutung für die Entwicklung deines Kindes. Die ersten Tage und Wochen stehen dabei ganz im Zeichen des Eingewöhnungsprozesses. Dieser dient der Eingewöhnung an die neue Situation, dem Kennenlernen der Erzieher/innen und Spielkameraden. Außerdem lernen du und dein Schützling die Einrichtung, dessen Abläufe, Rituale und Regeln kennen. In den ersten Tagen kannst du auch absprechen ob dein Kind erstmal nur wenige Stunden bleibt oder bereits den gesamten Tag im Kindergarten verbringt.

Die Dauer der Eingewöhnungsphase, ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich und individuell. Meist sind ca. vier Wochen vorgesehen, die mit einem Eingewöhnungsabschlussgespräch enden. Wenn du jedoch das Gefühl hast es ist noch zu früh für dein Kind, dann solltest du das offen ansprechen und die Eingewöhnungsphase verlängern. Es ist wichtig, dass du ein gutes Bauchgefühl hast und dein Schützling sich wohl fühlt.

Schnuppertermin

Vor der eigentlichen Eingewöhnungsphase wird meist noch der Schnuppertermin vereinbart. Hierbei bleiben die Eltern mit im Kindergarten und lernen die Erzieherin/nen kennen. Darüber hinaus natürlich auch die Gruppen, den Tagesablauf und alles was sonst noch dazu gehört.

Vorbereitungen

Nun wird’s ernst! Du solltest deinem Kind bewusst zeigen, dass ein großer Schritt bevorsteht. Um die neuanstehende Kindergartenzeit einzuläuten empfehlen sich folgende Vorbereitungen:

  • ein eigener Haken an der Garderobe, an dem der kleine Rucksack Platz hat
  • Brotdose für ein ausgewogenes Frühstück
  • Trinkflasche für den Durst zwischendurch
  • Kuscheltier, welches das Kind in den Kindergarten begleiten darf (Tipp: am besten nicht das Lieblingskuscheltier)
  • gemeinsames Besorgen von Wechsel- und Regenkleidung zum Spielen im Freien